Letztens wiedermal unterwegs zum Kloster Eberbach. Für mich ein besonderer Ort an dem ich mich sehr wohl fühle. Und natürlich gibt es dort mit der Kamera Motive, die ich einfach immer wieder gerne fotografiere. Vom Weinkeller mit Kerzen angefangen bis zu Licht- und Schattenspielen, HDR-Aufnahmen, alten Weinpressen bis hin zu den Szenerien von “Der Name der Rose”.
Ich hatte mich schon auf zwei Bronzefiguren gefreut, die ich dann immer gerne besuche. Ein Flötenspieler von Fred Gerz und seine Bronzefigur “Klein sein”. Ganz besonders schön ist das Gedicht dazu von Manfred Sestendrup (!). Es kommt nicht oft vor, daß gerade der Text das Objekt noch hervorheben kann! Gefällt mir sehr!!
“pauls frühe weltkontakte”
kleinsein heißt knie wund
kleinsein heißt sand im mund
kleinsein heißt wasser spritzen
kleinsein heißt barfuß flitzen
kleinsein heißt blumen pflücken
kleinsein heißt gras am rücken
kleinsein heißt insgeheim
der erde
näher sein
Manfred Sestendrup, BEST of PAUL (Gedichte für die Welthungerhilfe)
Einiges der Kunstdarbietungen vom Kloster Eberbach sind mir einfach zu modern oder abstrakt (Kunst gefällt ja nicht jedem gleichermaßen), jedoch sind zur Zeit wieder Skulpturen dabei, auf die ich mich auch beim nächsten Besuch richtig freuen werde! Werke von Laura Ford.
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Wieder mal ein schöner Tag…eine interessante Fototour mit netten Begegnungen….und wieder einmal zeigt sich die unterschiedliche Herangehensweise an ein und dasselbe Motiv.Während deine Fotos durch ihre Klarheit und dem Miteinbeziehens des Vordergrund eher was fröhliches ,leichtes haben,so hab ich meine eher düster dargestellt.So haben die Figuren wohl unterschiedliche Eindrücke bei uns hinterlassen….
LG
Bernd
Eindrücke und Darstellung müssen nicht unbedingt übereinstimmen. Ich habe jedoch extra bei den letzten Aufnahmen drauf geachtet, daß ich für den Beitrag Situationen habe, die lebendig aussehen.